Im Rahmen des bislang größten Physiotherapie-Camps im Providence Home erhielten 70 Kinder mit körperlichen Einschränkungen gezielte Förderung – begleitet von ihren Müttern, die in praktischen Workshops gestärkt und geschult wurden. In nur einer Woche wurden sichtbare Fortschritte erzielt, Hoffnung geweckt und neue Perspektiven geschaffen. Die Wirkung reicht weit über das Camp hinaus: Nachsorgebesuche sichern die Entwicklung, und der Aufbau einer Schweinefarm schafft langfristige Unabhängigkeit für das Heim – ein Projekt, das Leben verändert und Zukunft gestaltet.
Im St. Francis Hospital Naggalama wurden junge, mittellose Patienten operiert – oft ihre einzige Chance auf Heilung. Ein deutsch-ugandisches Team leistete in zwei intensiven Wochen medizinische Höchstleistungen mit einfachen Mitteln. Dank Spenden, Wiederverwendung von Material und gezielter Schulung entstand nachhaltige Hilfe, die weit über den OP hinausreicht.
Am OP-freien Tag nutzte das Ortho-/Traumacamp-Team vom Naggalama Hospital die Gelegenheit für einen Besuch im Buluba Hospital. Im offenen Austausch über Ausstattung, Abläufe und Herausforderungen entstand eine inspirierende Begegnung, die beiden Seiten neue Perspektiven eröffnete. Dank der Initiative von Sabine Pühl („Mama Buluba“) wachsen so Chancen für Zusammenarbeit und Wissensaustausch – mit dem Ziel, die Versorgung und Gemeinschaft langfristig zu stärken.
103 Schulkinder und 78 Vorschüler finden in der Schule von Anta Ly mehr als Unterricht: einen geschützten Ort voller Hoffnung. Kinder aus Armut, Flucht und Vernachlässigung erhalten Bildung, Mahlzeiten und Zukunftsperspektiven. Mit Schneiderei-Einnahmen und Spenden wird der Alltag gemeistert – doch für Verpflegung, Material und Instandhaltung wird weiterhin Unterstützung gebraucht. Jede Hilfe zählt.
22 Frauen sichern mit dem Verkauf von Couscous und Getreidebrei ihre Existenz. Mit Anschubfinanzierungen haben sie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Drei weitere Frauen warten auf ihre Chance – 100 € genügen, um Großes zu bewirken. Unterstütze sie auf dem Weg in eine unabhängige Zukunft.
Der Einsatz im März 2025 führte nach Nouakchott und Atar, wo Bildungs-, Gesundheits- und Umweltprojekte begleitet und weiterentwickelt wurden. Besonders die Schule Anta Ly, die Gesundheitsstation Yathé und das Frauenprojekt zur Eigenständigkeit zeigen, wie Hilfe konkret wirkt. Nachhaltigkeit entsteht dort, wo Vertrauen, Partnerschaft und lokales Engagement zusammenkommen.
Der Verein El de l’Adrar mit 300 Mitgliedern stärkt durch Gesundheitsprojekte, Pflegehilfe und EDV-Schulungen die Lebensqualität in Atar. Besonders beeindruckend: das Engagement für über 200 Menschen mit Behinderung. Mit gezielter Hilfe schafft der Verein neue Perspektiven und Teilhabe – würdevoll, praktisch und nachhaltig.
Die Gesundheitsstation AMBFE bietet rund um die Uhr medizinische Hilfe – oft kostenfrei für Geflüchtete. Mit 180 Patient*innen monatlich stößt das Team an seine Grenzen. Aktuell im Fokus: Zahn- und Augenversorgung sowie Hebammenausbildung.
Das Buluba Hospital feierte die 1000. Bauchwandbruchoperation während des fünften Hernien-Camps, bei dem das Team trotz Herausforderungen wie fehlendem Gepäck und Stromausfällen hervorragende Arbeit leistete. Der Einsatz war geprägt von professioneller Zusammenarbeit und dankbaren Patienten, wobei 238 Operationen an 206 Patienten durchgeführt wurden.
Der Verein Helfende Hände hat seinen diesjährigen Adventsbrief an alle Mitglieder und Förderer versendet. Inspiriert von Nelson Mandelas Worten „Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern“, engagieren wir uns seit über 20 Jahren in Mauretanien, Burundi und Uganda.










