Dank neuer Geräte wie Refraktometer und Spaltlampe kann die Gesundheitsstation in Nouakchott nun Augenkrankheiten frühzeitig erkennen und behandeln. Ein herzliches Dankeschön an Klaus Heuser (Optik Heuser, Nagold) für die Spende eines hochwertigen Brillenkoffers – ein wertvoller Beitrag für bessere Augenversorgung vor Ort.
Sechs Wochen nach den Operationen im Naggalama Hospital zeigen sich durchweg positive Ergebnisse: komplikationslose Heilung, verbesserte Mobilität und neue Lebensperspektiven für die Patientinnen und Patienten. Dank eurer Unterstützung konnten viele nach Jahren der Schmerzen in ein selbstbestimmtes Leben zurückkehren. Ein herzliches Dankeschön an alle, die das möglich gemacht haben!
Der Einsatz im März 2025 führte nach Nouakchott und Atar, wo Bildungs-, Gesundheits- und Umweltprojekte begleitet und weiterentwickelt wurden. Besonders die Schule Anta Ly, die Gesundheitsstation Yathé und das Frauenprojekt zur Eigenständigkeit zeigen, wie Hilfe konkret wirkt. Nachhaltigkeit entsteht dort, wo Vertrauen, Partnerschaft und lokales Engagement zusammenkommen.
Im Rahmen des bislang größten Physiotherapie-Camps im Providence Home erhielten 70 Kinder mit körperlichen Einschränkungen gezielte Förderung – begleitet von ihren Müttern, die in praktischen Workshops gestärkt und geschult wurden. In nur einer Woche wurden sichtbare Fortschritte erzielt, Hoffnung geweckt und neue Perspektiven geschaffen. Die Wirkung reicht weit über das Camp hinaus: Nachsorgebesuche sichern die Entwicklung, und der Aufbau einer Schweinefarm schafft langfristige Unabhängigkeit für das Heim – ein Projekt, das Leben verändert und Zukunft gestaltet.
Im St. Francis Hospital Naggalama wurden junge, mittellose Patienten operiert – oft ihre einzige Chance auf Heilung. Ein deutsch-ugandisches Team leistete in zwei intensiven Wochen medizinische Höchstleistungen mit einfachen Mitteln. Dank Spenden, Wiederverwendung von Material und gezielter Schulung entstand nachhaltige Hilfe, die weit über den OP hinausreicht.
Am OP-freien Tag nutzte das Ortho-/Traumacamp-Team vom Naggalama Hospital die Gelegenheit für einen Besuch im Buluba Hospital. Im offenen Austausch über Ausstattung, Abläufe und Herausforderungen entstand eine inspirierende Begegnung, die beiden Seiten neue Perspektiven eröffnete. Dank der Initiative von Sabine Pühl („Mama Buluba“) wachsen so Chancen für Zusammenarbeit und Wissensaustausch – mit dem Ziel, die Versorgung und Gemeinschaft langfristig zu stärken.
Beim zweiten Treffen in Nagold wurde die Partnerschaft mit Atar (Mauretanien) weiter gestärkt. Oberbürgermeister Großmann begrüßte seinen Amtskollegen Bdeba herzlich; begleitet von wertvollem Austausch mit dem Verein Helfende Hände und dem Partnerschaftskomitee. Ein Zeichen gelebter Freundschaft und gemeinsamer Zukunft.
103 Schulkinder und 78 Vorschüler finden in der Schule von Anta Ly mehr als Unterricht: einen geschützten Ort voller Hoffnung. Kinder aus Armut, Flucht und Vernachlässigung erhalten Bildung, Mahlzeiten und Zukunftsperspektiven. Mit Schneiderei-Einnahmen und Spenden wird der Alltag gemeistert – doch für Verpflegung, Material und Instandhaltung wird weiterhin Unterstützung gebraucht. Jede Hilfe zählt.
22 Frauen sichern mit dem Verkauf von Couscous und Getreidebrei ihre Existenz. Mit Anschubfinanzierungen haben sie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Drei weitere Frauen warten auf ihre Chance – 100 € genügen, um Großes zu bewirken. Unterstütze sie auf dem Weg in eine unabhängige Zukunft.
Der Verein El de l’Adrar mit 300 Mitgliedern stärkt durch Gesundheitsprojekte, Pflegehilfe und EDV-Schulungen die Lebensqualität in Atar. Besonders beeindruckend: das Engagement für über 200 Menschen mit Behinderung. Mit gezielter Hilfe schafft der Verein neue Perspektiven und Teilhabe – würdevoll, praktisch und nachhaltig.