Helfende Hände e.V. https://www.helfende-haende.cw-net.de Tue, 09 Jun 2026 02:34:52 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://www.helfende-haende.cw-net.de/wp-content/uploads/2023/06/cropped-favicon_hh-32x32.jpg Helfende Hände e.V. https://www.helfende-haende.cw-net.de 32 32 Europamarkt Nagold https://www.helfende-haende.cw-net.de/europamarkt-nagold/ Sat, 09 May 2026 02:39:03 +0000 https://www.helfende-haende.cw-net.de/?p=4773
Eindrücke & Impressionen

Gaby Frey – 5/2026

Zwei Tage voller Begegnungen und Inspiration

Im Rahmen der Städteprojektpartnerschaft zwischen Nagold und Atar durften sich die Helfenden Hände mit einem bunten Stand präsentieren. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten viele interessierte Besucher die Gelegenheit, mehr über Mauretanien und unsere Projekte zu erfahren.

Besonders beliebt waren unser Glücksrad mit Gewinnen aus Mauretanien sowie die handgefertigten Taschen und Mäppchen aus unserem Frauen-Selbsthilfe-Projekt in Nouakchott, die gegen eine Spendenempfehlung viele begeisterte Unterstützer fanden.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Stadt Nagold, Herrn Oberbürgermeister Grossmann und dem Partnerschaftskomitee für die großartige Unterstützung sowie die engagierte Betreuung von Herrn Brahim Bdeba, dem Bürgermeister der Stadt Atar, dessen Anwesenheit uns sehr gefreut hat.

Ein besonderes Highlight war der Besuch von Bundespräsident a. D. Christian Wulff sowie von Marie Sophie Lanig, Mitglied des Europäischen Parlaments, die die wertvolle Arbeit und das Engagement der Helfenden Hände würdigten.

Wir gratulieren der Stadt Nagold herzlich zur Verleihung der Europaplakette als besondere Anerkennung und Ausdruck ihrer internationalen Ausrichtung.

Gemeinsam bauen wir Brücken, schenken Hoffnung und zeigen, wie viel gegenseitige Unterstützung bewegen kann.

Eindrücke & Impressionen

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Mitgliederversammlung 2026 https://www.helfende-haende.cw-net.de/mitgliederversammlung-2026/ Sat, 14 Mar 2026 01:21:30 +0000 https://www.helfende-haende.cw-net.de/?p=4742
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Sabine Pühl – 3/2026

Gemeinsam Zukunft gestalten

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung am 14. März hat erneut eindrucksvoll gezeigt, was durch gemeinsames Engagement, Vertrauen und den unermüdlichen Einsatz vieler engagierter Menschen möglich wird. Nach der herzlichen Begrüßung durch die Vorsitzende Gaby Frey gaben die Projektverantwortlichen spannende Einblicke in die vielfältige ehrenamtliche Arbeit des vergangenen Jahres und berichteten über aktuelle Entwicklungen in den geförderten Projekten. Die Berichte machten deutlich, wie viel durch engagierte Zusammenarbeit erreicht werden kann – und wie vielversprechend der Blick auf 2026 ist.

Im Bericht von Projektkoordinatorin Gaby Frey wurde insbesondere die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Partnerprojekten in Nouakchott und der Stadt Atar hervorgehoben. Besonders erfreulich entwickelt sich das nachhaltige Couscous-Projekt, das Frauen vor Ort durch den Verkauf frisch zubereiteter Mahlzeiten im Rahmen eines Kleingewerbes unterstützt und ihnen damit eine eigenständige Einkommensquelle ermöglicht.

Darüber hinaus konnte die Renovierung weiterer Schulräume vorangetrieben werden, um Kindern aus finanziell benachteiligten Familien bessere Bildungsbedingungen und damit wichtige Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Ein weiterer Meilenstein ist die Installation einer Kältekammer in der Stadt Atar, die gemeinsam mit dem lokalen Verein El Ihsane de l’Adrar realisiert werden konnte. Dieses Projekt ermöglicht es den Markthändlerinnen, größere Warenmengen einzukaufen und dadurch von besseren Einkaufspreisen zu profitieren.

Uganda-Koordinatorin Sabine Pühl berichtete über die erfolgreiche Durchführung des Ortho- und Herniencamps in 2025. Diese medizinischen Einsätze leisten nicht nur direkte Hilfe für finanziell schwache Patientinnen und Patienten, sondern stärken zugleich die nachhaltige Ausbildung und Weiterentwicklung des lokalen medizinischen Personals. Besonders jungen Menschen wird dadurch die Rückkehr in ein aktives Berufsleben ermöglicht und damit eine neue Zukunftsperspektive eröffnet.

Ein weiterer wichtiger Fortschritt ist die Mitfinanzierung der neuen Röntgenanlage, die der Bevölkerung künftig eine schnellere diagnostische Versorgung und kürzere Wege ermöglicht. Ebenso konnte die Inbetriebnahme des von der Mercedes-Benz AG bezuschussten Autoklaven erfolgreich umgesetzt werden. Dieses moderne Sterilisationsgerät gewährleistet künftig sichere operative Behandlungen und hebt die medizinische Versorgungsqualität vor Ort nachhaltig an.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von Sr. Jane Frances Nakafeero, Administratorin des St. Francis Naggalama Hospital. In ihrer herzlichen und zugleich beeindruckenden Art nahm sie uns mit in den Alltag des Hospitals und vermittelte anschaulich, mit welchem Einsatz und welcher Vision dort täglich an einer nachhaltigen Weiterentwicklung gearbeitet wird. Ihre Einblicke haben uns einmal mehr vor Augen geführt, wie wertvoll und wirksam unsere gemeinsame Unterstützung ist.

Auch unserem Kassier Hartmut Ludwig wurde von den Kassenprüferinnen Ina Roy und Christel Roller erneut eine einwandfreie und zuverlässige Kassenführung bestätigt. Dafür gilt ihm ein herzliches Dankeschön für sein langjähriges und engagiertes Wirken.

Mit Dankbarkeit und Stolz blicken wir auf das Erreichte zurück und zugleich motiviert in die Zukunft. Unser herzlicher Dank gilt allen Mitgliedern und Unterstützern sowie allen ehrenamtlich Engagierten. Euer Vertrauen, euer Einsatz und eure Verbundenheit sind das Fundament dafür, dass wir auch in Zukunft viel bewegen und nachhaltige Veränderungen schaffen können.

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Neue Schweinefarm für das Providence Home https://www.helfende-haende.cw-net.de/neue-schweinefarm-fuer-das-providence-home/ Thu, 12 Mar 2026 03:13:32 +0000 https://www.helfende-haende.cw-net.de/?p=4846
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Sabine Pühl – 3/2026

Ein wichtiger Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft

Mit der Inbetriebnahme des neu finanzierten Schweinestalls wurde im Providence Home ein bedeutender Meilenstein erreicht. Die Bauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, die ersten Schweine sind bereits eingezogen und der geplante Zuchtbetrieb kann nun beginnen.

Mit diesem Projekt eröffnet sich für das Providence Home eine neue Chance, wirtschaftlich unabhängiger zu werden und die eigene Zukunft aktiv zu gestalten. Da Schweinefleisch in Uganda stark nachgefragt wird, bietet der gestartete Zuchtbetrieb die Möglichkeit, regelmäßige Einnahmen zu erzielen und damit einen Teil der laufenden Kosten zunehmend aus eigener Kraft zu decken. So entsteht Schritt für Schritt eine verlässliche Einkommensquelle, die nicht nur finanzielle Stabilität schafft, sondern zugleich den Weg in eine nachhaltige Zukunft ebnet.

Unser Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die dauerhaft Bestand haben. Statt auf langfristige externe Unterstützung angewiesen zu sein, soll das Providence Home zunehmend in die Lage versetzt werden, seinen Weg eigenständig zu gestalten und seine wichtige Arbeit auf einer stabilen wirtschaftlichen Grundlage fortzuführen.

Der neue Schweinestall ist damit weit mehr als ein Bauprojekt: Er ist ein sichtbares Zeichen für Hoffnung, Wachstum und nachhaltige Entwicklung und zeigt, wie aus gezielter Unterstützung langfristige Perspektiven und echte Eigenständigkeit wachsen können.

Eindrücke & Impressionen

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Neue Röntgenanlage für das St. Francis Naggalama Hospital https://www.helfende-haende.cw-net.de/neue-roentgenanlage-fuer-das-st-francis-naggalama-hospital/ Sun, 28 Dec 2025 03:08:36 +0000 https://www.helfende-haende.cw-net.de/?p=4832
Eindrücke & Impressionen

St. Francis Naggalama Hospital / Uganda

Sabine Pühl / Dezember 2025

Röntgentechnik stärkt die medizinische Versorgung

2016 wurde im St. Francis Naggalama Hospital eine gut erhaltene Röntgenanlage installiert, die über viele Jahre hinweg zuverlässig zahlreiche röntgenologische Untersuchungen ermöglicht hat. Für die damalige Zeit stellte sie einen wichtigen Meilenstein und eine deutliche Verbesserung der diagnostischen Versorgung in der Region dar.

Durch die regelmäßige Wartung und den technischen Service von Ingenieur Collins konnte die Anlage bis zum Sommer 2025 störungsfrei betrieben werden.

Nach einer technischen Störung zeigte sich jedoch, dass ein notwendiges Ersatzteil trotz intensiver Recherche nicht mehr beschafft werden konnte. Eine Reparatur der bestehenden Anlage war leider nicht mehr möglich. Um die radiologische Grundversorgung der Bevölkerung weiterhin sicherzustellen, musste daher rasch eine Lösung gefunden werden.

Das Krankenhausmanagement entschied sich daraufhin bewusst für die Anschaffung eines neuen Röntgensystems mit digitaler Bilderfassung zur Basisdiagnostik, das insbesondere für die stark frequentierte orthopädische Abteilung von großer Bedeutung ist. Das neue Gerät stellt seit seiner Inbetriebnahme eine verlässliche und zukunftsorientierte Lösung dar und wird aufgrund des hohen Patientenaufkommens intensiv genutzt. Es trägt entscheidend dazu bei, die diagnostische Versorgung vor Ort nachhaltig zu sichern und weiter zu stärken.

Mit einem finanziellen Zuschuss beteiligte sich unser Verein an der Anschaffung der neuen Röntgenanlage und leistete damit einen nachhaltigen Beitrag zur medizinischen Versorgung vor Ort.

Eindrücke & Impressionen

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6. Herniencamp – Es war einfach Mega! https://www.helfende-haende.cw-net.de/6-herniencamp-es-war-einfach-mega/ Sat, 20 Dec 2025 05:52:28 +0000 https://www.helfende-haende.cw-net.de/?p=4445
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St. Francis Buluba Hospital / Uganda

Sabine Pühl – 12/2025

Aufklärungsarbeit, die Vertrauen schafft

Im Vorjahr lief die Patientenregistrierung nicht ganz nach Plan. Die sonst gewohnten Zahlen von weit über 200 Patienten wurden nicht erreicht – unter anderem, weil in der Region zeitgleich weitere Surgical Camps stattfanden. Diese Eingriffe erfolgen jedoch ohne Netzimplantation – ein entscheidender Unterschied, wenn es darum geht, einen erneuten Bauchwandbruch langfristig zu verhindern.

Statt einer Anmeldung in einem starren Zeitfenster wurde die Patientenregistrierung für die Bevölkerung über das ganze Jahr hinweg geöffnet. Die medizinischen Teams machten sich auf den Weg in die Dörfer, informierten vor Ort und erklärten die Besonderheiten sowie die  Vorteile der Operation mit Netzimplantation.

Für die meisten Menschen in der Region ist eine Operation mit Netz – die für eine nachhaltige Behandlung entscheidend ist – aus eigener Tasche schlicht nicht finanzierbar. Umso wichtiger war die gezielte Aufklärungsarbeit, die Vertrauen schuf und den Zugang zu dieser Form der medizinischen Versorgung erst möglich machte.

Wieder da, wo das Herz schlägt: Buluba

Schon bei der Landung in Entebbe war klar: Die Vorfreude auf Buluba kannte keine Grenzen. Die Anreise verlief reibungslos, die Motivation war hoch – einzig eine Frage sorgte für etwas Nervenkitzel: Sind unsere Gepäckstücke in Istanbul auch wirklich verladen worden? Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir aufatmen – lediglich sechs Taschen trafen erst am nächsten Abend ein.

Der Rest lief wie am Schnürchen. Im Lost-&-Found-Office wurden die fehlenden Gepäckstücke schnell im System erfasst, und auch die Einfuhr der angemeldeten Materialien ließ sich problemlos mit dem Inspektor der NDA klären. Kurz darauf saßen wir bereits im beladenen Bus und erreichten zügig unser Hotel in Entebbe – ein kurzer Zwischenstopp zum Ankommen, Durchatmen und Energietanken.

Am nächsten Morgen ging es weiter. Nach einem entspannten Frühstück wurde das Handgepäck verstaut und der klapprige Bus nahm Kurs auf Buluba. Unterwegs hielten wir traditionell an den Märkten und deckten uns mit frischen Mangos, Avocados und Unmengen an Ananas ein – frischer geht es nicht.

Nach rund viereinhalb Stunden Fahrt war es schließlich so weit. In Buluba empfingen uns Gesang, Blumen und strahlende Gesichter. Ein herzliches Willkommen, vertraute Begegnungen – und in diesem Moment fühlte sich Ankommen wie Heimkommen an. Back home!

Der Einsatz nimmt Fahrt auf

Nach einem ausgiebigen Frühstück und frisch gestärkt ging es voller Tatendrang ins Hospital. Während die „Neulinge“ von Administrator George durch das Hospital geführt wurden, starteten die erfahrenen Teammitglieder bereits mit den Vorbereitungen im OP.

Koffer wurden ausgepackt, Materialien gesichtet und sortiert, Instrumentensets sterilisiert, Überwachungsplätze an den OP-Tischen eingerichtet, das Narkosegerät und Medikamente gecheckt, Nahtmaterial vorbereitet und die Diathermiegeräte angeschlossen. Was früher deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm, lief dank der über die Jahre gewachsenen Routine inzwischen reibungslos – perfekt aufeinander eingespielt. Innerhalb weniger Stunden war alles einsatzbereit.

Anschließend wurden die für den ersten OP-Tag einbestellten Patienten im Rahmen der Visite untersucht und zur Operation freigegeben. Damit stand einem Start am Montag nichts mehr im Wege. Das Camp war startklar.

Ein Auftakt nach Maß

Pünktlich um 7.30 Uhr fiel am Montag der Startschuss. Das lokale Team hatte die Patienten bereits vorbereitet: OP-Hemden angezogen, Infusionen gelegt, alle saßen bereit – strahlend und voller Vertrauen. Innerhalb kürzester Zeit war das Team perfekt eingespielt, die Abläufe griffen Hand in Hand ineinander. Gleich am ersten Tag legten wir mit 27 Operationen einen grandiosen Auftakt hin.

Besonders gespannt war das Anästhesieteam auf die Zusammenarbeit mit Anaesthetic Officer Silvia, die nach dem krankheitsbedingten Ausfall von „unserem King George“ die lokale Vertretung übernahm. Mit ihrer ruhigen, zielorientierten Arbeitsweise erwies sie sich als äußerst kompetente Kollegin und fügte sich hervorragend ins Team ein.

Organisation als Schlüssel – gemeinsam stark

Pünktlich zurück aus der Entbindungspause war auch OP-Leitung Cindy wieder im Einsatz. Gemeinsam mit Kollegin Gladis organisierte sie die Zentralsterilisation hervorragend. Die mit OP-Kitteln und Abdecktüchern bestückten Trommeln kamen stets rechtzeitig – der OP-Betrieb lief reibungslos zur Freude aller Beteiligten. Mit unermüdlichem Einsatz, fachlicher Kompetenz und immer einem Lächeln im Gesicht war Cindy eine große Bereicherung für das Camp. Ihre selbst gebackenen Kuchen sorgten für eine süße Abwechslung im intensiven Arbeitsalltag.

Dank der gut strukturierten Abläufe konnten wir die vollgepackten OP-Programme trotz teils sehr schwieriger Befunde in der ersten Woche erfolgreich umsetzen. Ein besonderes Lob gilt unserer großartigen Patientenmanagerin Christine. Ihr Organisationstalent, die sorgfältige Vorbereitung und gezielte Einbestellung der Patienten sind in dieser Kultur eine echte Meisterleistung. Und ohne unser „Rösle“ – Sister Rose, die Oberschwester – wäre dieses Camp nicht das, was es ist: immer präsent, stets strahlend, hochprofessionell und verantwortungsbewusst – und das mit 71 Jahren. Rose, „DU BIST DIE BESTE!“

Gemeinsam stark

Einmal mehr hat uns begeistert, wie schnell Menschen mit unterschiedlichen Charakteren und aus verschiedenen Kulturen zu einer starken Einheit zusammenwachsen, wenn sie ein gemeinsames Ziel verfolgen. Die über das Jahr gesammelten Materialien aus zahlreichen Kliniken in Deutschland und der Schweiz wurden wie immer sinnvoll eingesetzt – ein großes Dankeschön an alle Kollegen, die dieses Projekt tatkräftig unterstützen. Gemeinsam bewegen wir die Welt.

Natürlich durfte auch die traditionelle Samstagabend-Party mit lokalen Essen und viel Tanz nicht fehlen – ein Zeichen der Wertschätzung und des Dankes an alle Mitarbeitenden für ihren außergewöhnlichen Einsatz.

Die Tage waren intensiv und fordernd – geprägt von anspruchsvollen Operationen, langen OP-Tagen und großer Verantwortung. Gleichzeitig waren sie erfüllt von Dankbarkeit, strahlenden Gesichtern und Momenten, die bleiben. Jede einzelne Operation war mehr als medizinisches Handwerk: Sie war ein Zusammenspiel aus Fachwissen, Teamarbeit und Mitgefühl – mit dem Ziel, Menschen zu helfen, die sich medizinische Versorgung oft nicht leisten könnten.

Insgesamt konnten bei 211 Patienten 255 Bauchwandbrüche operiert werden – nahezu alle mit einer Netzimplantation. Die große Mehrheit der Operierten verließ das Hospital bereits am nächsten Tag schmerzkompensiert und glücklich.

Ebenso ist es uns ein großes Anliegen, eine nachhaltige Wissensvermittlung durchzuführen. Nachwuchsärzte sowie Pflegekräfte sind aktiv eingebunden in die Abläufe. In der Praxis vertiefen sie ihr Wissen, sammeln wertvolle Erfahrungen, um verschiedene Prozesse oder Abläufe zu optimieren und stärken so langfristig die medizinische Versorgung vor Ort – weit über den Einsatz hinaus. Und auch das eigene Team profitiert durch die intensive Zusammenarbeit kontinuierlich vom Wissen und der Erfahrung der lokalen Fachkräfte.

Fazit: Miteinander lernen. Nachhaltig stärken.

Die Eindrücke, Begegnungen und Erfahrungen werden alle Beteiligten noch lange begleiten – beruflich wie persönlich. Und einmal mehr wurde uns bewusst, dass medizinische Versorgung und ein geregeltes Einkommen keine Selbstverständlichkeit sind.  

Der Erfolg dieses Einsatzes ist ein Gemeinschaftswerk – getragen von Vertrauen, Engagement und einer engen Zusammenarbeit mit dem lokalen Team, Hand in Hand und auf Augenhöhe. Jeder Einzelne ist ein wichtiger Teil dieses großartigen Projekts.       

Ein Einsatz, der nicht nur Leben verändert, sondern auch uns selbst – und uns daran erinnert, was im Leben wirklich wichtig ist.

Wir Bedanken uns ganz herzlich – im Namen der Patienten sowie dem Team des Buluba Hospitals – für die großartige Unterstützung in jeglicher Form wie Geld- und Materialspenden.

WEBALE NNYO 🙏

Eindrücke & Impressionen

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Adventsmarkt in Nagold https://www.helfende-haende.cw-net.de/adventsmarkt-in-nagold-2/ Sat, 15 Nov 2025 02:48:06 +0000 https://www.helfende-haende.cw-net.de/?p=4811
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Sabine Pühl 11/2025

Ein Ort voller Begegnungen

Umgeben von festlichem Lichterglanz, weihnachtlichem Duft und einer warmen, lebendigen Atmosphäre waren wir auch in diesem Jahr wieder mit afrikanischem Kunsthandwerk in der Seminarturnhalle vertreten. Zwischen Lichterketten, Musik und dem geschäftigen Treiben der Besucherinnen und Besucher durften wir zahlreiche interessierte Gäste an unserem Stand begrüßen.

Gleichzeitig bot sich uns die schöne Gelegenheit, unsere neuen Vereinspolos mit dem neuen Logo zu präsentieren und als Team einheitlich aufzutreten – ein sichtbares Zeichen unseres gemeinsamen Engagements, das bei den Besuchern sehr positiv aufgenommen wurde.

Inmitten dieser besonderen Atmosphäre entstanden viele wertvolle Gespräche. Diese Begegnungen waren inspirierend und bestärkend zugleich und motivieren uns, unsere Ziele mit großem Engagement weiterzuverfolgen. Besonders gefreut hat uns das große Interesse an unserer ehrenamtlichen Arbeit in Mauretanien und Uganda sowie an dem ausgestellten afrikanischem Kunsthandwerk.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die uns an unserem Stand besucht, mit uns gesprochen und unsere Arbeit unterstützt haben. Es war ein rundum gelungener und besonderer Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Eindrücke & Impressionen

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Jubiläumsreise nach Mauretanien https://www.helfende-haende.cw-net.de/jubilaeumsreise-nach-mauretanien/ Tue, 04 Nov 2025 04:42:30 +0000 https://www.helfende-haende.cw-net.de/?p=4612
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Thomas Trück – 11/2025

Anfang November unternahm eine Gruppe des Vereins „Helfende Hände“ eine Reise nach Mauretanien. Unter der Leitung von Gaby und Bernd Frey sowie in Bildern dokumentiert von der Fotografin Ulrike Klumpp, konnten sich die Teilnehmer vor Ort ein Bild über den Stand der Hilfsprojekte verschaffen. Über zehn Tage hinweg erstreckte sich das umfangreiche Programm, das reichlich Gelegenheit bot, sich eigene Eindrücke von Land und Menschen zu verschaffen.

Nach kurzer Akklimatisierung in der Hauptstadt Nouakchott stand als erstes die Besichtigung einer Schule an. Mit Unterstützung des Nagolder Vereins werden hier Kinder unterrichtet, denen kein Recht zum Besuch regulärer Schulen zusteht, insbesondere Kinder von Einwanderern und Flüchtlingen oder solche, die selbst Flüchtlingsstatus besitzen. Sie erhalten Unterstützung zum Erwerb von Schulmaterial, wie Schulranzen, Hefte, Stifte. Der Unterricht wird vor allem von pensionierten Lehrern bestritten. Die gleiche Zielgruppe noch kleinerer Kinder hat dank der Helfenden Hände die Chance einen geförderten Kindergarten zu besuchen.

Ebenfalls noch in der mauretanischen Metropole durfte die Abordnung der Aufnahmezeremonie für zwei Frauen in die Gruppe der „Couscousfrauen“ beiwohnen. Bei diesem Förderprogramm vergibt die Hilfsorganisation Mikrostartkapital, mit dem vor allem alleinerziehenden Müttern die Möglichkeit eröffnet wird, eine selbständige Tätigkeit zur Finanzierung des Lebensunterhalts aufzunehmen. Sie erhalten ein Starterset, bestehend aus einer einfachen und robusten Kochvorrichtung sowie zwei Säcken der Nationalspeise Couscous. Die von ihnen zubereiteten Speisen können sie so an öffentlichen Plätzen zum Verkauf anbieten. Wegen des großen Erfolgs der Maßnahme erhöhte sich die Zahl der unterstützten Frauen stetig. Die Nachfrage übersteigt die derzeit vorhandenen Plätze deutlich. Am Tag des Besuches feierten die Anwesenden Ihre beiden Neuzugänge ausgelassen mit Gesang und Tanz.

Am Folgetag begleitete die Nagolder Gruppe die örtliche Leiterin der Couscousfrauen beim Einkauf auf dem Mali-Markt. Für eine weitere vom Verein geförderte Kampagne erwarb sie Lebensmittel und Schulmaterial in ihrer zusätzlichen Funktion als ehrenamtliche Betreuerin einer Schule für deutlich unterernährte Straßen- und Waisenkinder. Auch dies war ein Erlebnis der besonderen Art. Das Eintauchen in ein Dickicht von Menschen, Waren, Stimmen und Geräuschen führte die Begleiter in eine ganz eigene Welt fernab dessen, was Besuche von Märkten anlässlich touristischer Reisen zu bieten haben.

Umrahmt wurden die persönlichen Kontakte von einem eher offiziellen Rahmen. Ein kleiner formloser Empfang bei der Deutschen Botschaft in Mauretanien bot Gelegenheit, die Arbeit der Organisation dort in Erinnerung zu rufen. Beim mauretanischen Justizministerium konnte sich ein Teil der Gruppe einen Überblick über das dortige Rechtssystem verschaffen und durchaus Gemeinsamkeiten zum deutschen Feststellen.

Nach vielen Stunden Fahrt durch die Wüste war die Stadt Atar die zweite Station der Reise. Hier werden gleichfalls Schulen unterstützt. In einer konnten die Gebäude bereits renoviert werden. Die Kinder erhalten nunmehr Unterricht in hellen, gut belüfteten Räumen, großenteils ausgestattet mit Schulmöbeln aus dem Raum Nagold. Sie boten den perfekten Rahmen für die Präsentation der Zahnprophylaxe durch den mitreisenden Zahnarzt. Bei der zweiten Schule befinden sich die Räume noch im Bau. Zum Abschluss erfolgte die Übergabe mehrerer gespendeter Laptops für einen EDV-Raum, der noch in 2025 in Betrieb genommen wird. Die sportliche Seite kam gleichfalls nicht zu kurz. Nach einem Fußballspiel durften die Jugendlichen und jungen Männer des Fußballvereins Trikots in Empfang nehmen, die von einem Teilnehmer der Reise organisiert und gespendet wurden.

Resümierend zeigten die Besuche ein menschennahes Konzept gelingender Hilfe zur Selbsthilfe. Hier werden nicht an den Vorstellungen des globalen Nordens orientierte Konzepte der „Entwicklungshilfe“ übergestülpt, die nicht selten an den Bedürfnissen der Empfänger vorbeigehen. Die Unterstützung erfolgt behutsam, im kleinen Rahmen unter Respektierung der mauretanischen Lebenswelt. Geleitet werden die Projekte von den Menschen vor Ort in eigener Verantwortung. Die Unterstützungsleistungen sind in erster Linie Starthilfen, um die Möglichkeit zu eröffnen, eigene Ideen umzusetzen und weiterzuentwickeln. Bei der Begleitung steht der persönliche Kontakt im Vordergrund und nicht Überwachung und unternehmerische Gewinnabschöpfung – Menschenwürde statt Marktideologie.

Ein Besuch auf dem Bürgermeisteramt von Atar durfte ebenfalls nicht fehlen. Neben den bemerkenswerten Ausführungen zu dem aus deutscher Sicht fast schon mikroskopischen Budget, mit dem die Gemeinde auskommen muss – und kann –, waren die Beschreibungen über die Auswirkungen des Klimawandels aus erster Hand besonders beeindruckend. Mauretanien gehört durch seine geographische Lage und den ohnehin schon extrem hohen Anteil an Wüste zu den von den Änderungen massiv betroffenen Ländern. Der Grundwasserspiegel sank wegen steigender Temperaturen und ausbleibendem Regen in den letzten wenigen Jahren um mehrere Meter ab. Dies führt wegen der damit verbunden Folgemaßnahmen, um weiterhin für die Siedlungsräume an Wasser zu gelangen, dazu, dass die außerhalb gelegenen Oasen zunehmend austrocknen. Die dortige bislang autarke „Landwirtschaft unter Palmen“ zur Gewinnung vor allem von Datteln, Getreide, Kamel- und Ziegenmilch sowie Viehzucht kommt so nach und nach zum Erliegen. Die Menschen wandern ab in die wenigen Städte wie Atar. Diese bieten jedoch für die stetig steigende Zahl an Einwohnern nicht mehr genügend Arbeit und Unterkünfte. So ergeben sich immer größer werdende soziale Probleme, für die es bislang noch kaum Lösungsansätze, geschweige denn genug Geld gibt.

Über die offiziellen Teile hinaus gab es selbstverständlich Gelegenheit die schönen Seiten des Wüstenstaates zu erleben. Der Teil der Sahara, der noch der Sanddünenwüste vorgelagert ist, zeichnet sich durch den langen Zug des Adrar-Gebirges aus. Hier befindet man sich inmitten von monumentalen Tafelbergen, die beeindruckende Landschaftsszenarien formen. Oasen durchbrechen die Steinwüste mit üppigen Palmenhainen, die in fast schon surreal wirkendem Kontrast zur hitzeflimmernden Umgebung stehen. Sie bieten Gelegenheit in der sengenden Mittagssonne ein wenig Abkühlung zu suchen und unter schattenspendenden Zeltbahnen die hiesigen Datteln und Bananen zu genießen, immer begleitet von der traditionellen Teezeremonie.

Alle Teilnehmer freuten sich, wieder zu Hause angekommen, über eine gelungene Reise. Mauretanien ist ein faszinierendes, touristisch bislang sehr wenig erschlossenes Land mit beeindruckenden Landschaften, bewohnt von freundlichen Menschen, die wenig brauchen, um zufrieden zu sein. Die Arbeit des Vereins Helfende Hände erzielt große Erfolge im Kleinen – für die Menschen, die wirklich auf Hilfe angewiesen sind.

Eindrücke & Impressionen

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Augenarzt-Ausstattung für Gesundheitsstation in Nouakchott https://www.helfende-haende.cw-net.de/augenarzt-ausstattung-fuer-gesundheitsstation-in-nouakchott/ Sun, 20 Jul 2025 19:45:33 +0000 https://www.helfende-haende.cw-net.de/?p=4336
Eindrücke & Impressionen

Gaby Frey – 7/2025

Mit scharfem Blick in die Zukunft

Die neue augenärztliche Ausstattung ist angekommen und ab sofort im Einsatz. Ein bedeutender Schritt für die medizinische Versorgung vor Ort: Mit Refraktometer und Spaltlampe können Sehschwächen und Augenkrankheiten künftig frühzeitig erkannt und gezielt behandelt werden – ein großer Gewinn für die Patientinnen und Patienten.

Ein herzliches Dankeschön geht an Klaus Heuser von Optik Heuser in Nagold, der zusätzlich einen hochwertigen Brillenkoffer gespendet hat. Diese großzügige Spende ergänzt das neue Equipment optimal und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer stabilen und verlässlichen augenärztlichen Versorgung.

Mit jeder Maßnahme kommen wir unserem Ziel näher: nachhaltige medizinische Betreuung für Menschen, die bislang keinen Zugang dazu hatten. Schritt für Schritt – für mehr Lebensqualität und den klaren Blick in eine bessere Zukunft.

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Erfolgreiche Nachkontrolle – Ortho- / Traumacamp 2025 https://www.helfende-haende.cw-net.de/erfolgreiche-nachkontrolle-ortho-traumacamp-2025/ Mon, 14 Jul 2025 09:43:12 +0000 https://www.helfende-haende.cw-net.de/?p=4256
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St. Francis Naggalama Hospital / Uganda

Sabine Pühl – 07/2025

Sechs Wochen nach dem Orthocamp im Naggalama Hospital

Mitte Juli wurden alle Patientinnen und Patienten zur Nachkontrolle einbestellt, die im Rahmen unseres Ortho-/Traumacamps im Naggalama Hospital operiert worden waren. Die Ergebnisse waren durchweg positiv: gut verheilte Operationswunden, komplikationsloser Heilungsverlauf laut Röntgenbefunden und eine deutlich verbesserte Mobilität. Alle konnten mit einem sehr erfreulichen medizinischen Ergebnis – und vor allem mit neuen Perspektiven – entlassen werden.

Die Rückmeldungen spiegelten tiefe Dankbarkeit und große Erleichterung wider. Viele der Betroffenen hatten über Jahre hinweg unter Schmerzen und massiven Einschränkungen gelitten. Durch die erfolgreiche Behandlung können sie nun wieder arbeiten, ihr Studium fortsetzen und langfristig ihre Familien finanziell unterstützen – ein bedeutender Schritt zurück in ein selbstbestimmtes Leben und hin zu einer gesicherten Zukunft.

Unser Ziel war nicht nur, akute Beschwerden zu lindern, sondern vor allem nachhaltige Perspektiven zu schaffen. Denn Gesundheit ist die Grundlage für Selbstständigkeit, Bildung und wirtschaftliche Stabilität – und genau das wurde durch dieses Projekt möglich.

Diese erfreulichen Ergebnisse wären ohne eure Spenden, den engagierten Einsatz vor Ort und die hervorragende Zusammenarbeit mit allen Beteiligten nicht denkbar gewesen.

Ihr habt weit mehr ermöglicht als medizinische Eingriffe: Ihr habt Wege zurück ins Leben eröffnet – in ein Leben mit Hoffnung, Würde und Verantwortung.

Danke, dass ihr das möglich gemacht habt.

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Städtepartnerschaft Nagold – Atar https://www.helfende-haende.cw-net.de/staedtepartnerschaft-nagold-atar/ Sat, 28 Jun 2025 09:49:45 +0000 https://www.helfende-haende.cw-net.de/?p=4282
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Gaby Frey – 06/2025

Zwei Städte, ein Ziel!

Beim zweiten Treffen in Nagold wurde die Städtepartnerschaft weiter gefestigt. Oberbürgermeister Jürgen Großmann begrüßte seinen Amtskollegen Brahim Bdeba aus Atar/ Mauretanien herzlich in der Schwarzwaldstadt – ein Wiedersehen das von gegenseitigem Respekt und gelebtem internationalem Austausch geprägt war.

Auch Gaby Frey, Vorsitzende des Vereins Helfende Hände sowie Holger und Sabine Ehnes als Vertreter des Partnerschaftskommitees, welche bereits dieses Jahr Atar besucht haben, wirkten am intensiven Austausch mit.

Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft von Herrn Oberbürgermeister Großmann, das gemeinsame Engagement aller Beteiligten.
So gelingt Zukunft.

Eindrücke & Impressionen

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